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Kirchengesetz zur Erstreckung des Kirchensteuerbeschlusses der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg vom 30. November 2001 auf das Gebiet der ehemaligen Evangelischen Kirche der schlesischen Oberlausitz

Vom 5. November 2004

(KABl. 2005 S. 18 und 80)

Aufgrund von Artikel 70 Abs. 1 Nr. 8 der Grundordnung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (vom 21./24. November 2003, KABl.-EKiBB S. 159; ABl.-EKsOL 3/2003 S. 7), § 4 Abs. 2 des Kirchengesetzes über die Erhebung von Kirchensteuern der EKiBB vom 13. April 1991 (KABl.-EKiBB S. 86), zuletzt geändert durch Verordnung mit Gesetzeskraft vom 30. November 2001 (KABl.-EKiBB 2002 S. 79), § 3 Abs. 1 des Kirchensteuergesetzes der Evangelischen Kirche der schlesischen Oberlausitz in der Fassung vom 15. November 1997 (ABl.-EKsOL 5/1997 S. 14) hat die Landessynode der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz Folgendes beschlossen:
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Artikel 1
Erstreckung

Der Kirchensteuerbeschluss der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg vom 30. November 2001 (KABl.-EKiBB 2002 S. 79 und 100) wird auf das Gebiet der ehemaligen Evangelischen Kirche der schlesischen Oberlausitz erstreckt.
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Artikel 2
berücksichtigt in LZ 501

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Artikel 3

Das Konsistorium wird ermächtigt, den in Artikel 1 bezeichneten, durch Artikel 2 geänderten Kirchensteuerbeschluss in der vom Inkrafttreten dieses Kirchengesetzes an geltenden Fassung neu bekannt zu machen.
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Artikel 4
Inkrafttreten

1 Dieses Kirchengesetz tritt mit Wirkung vom 1. Januar 2005 in Kraft.
2 Das vorstehende Kirchengesetz vom 5. November 2004 ist durch die Senatsverwaltung für Finanzen am 30. November 2004 und durch das Ministerium der Finanzen des Landes Sachsen-Anhalt am 10. Januar 2005 genehmigt sowie durch das Finanzministerium Mecklenburg-Vorpommern für die auf dem Gebiet des Landes Mecklenburg-Vorpommern liegenden Kirchengemeinden der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz am 30. November 2004, durch das Sächsische Staatsministerium der Finanzen unter dem 29. Dezember 2004 und durch den Minister der Finanzen des Landes Brandenburg am 9. März 2005 anerkannt worden.